Zum Inhalt

Vesana auf dem Smartphone

Vesana lässt sich auf jedem Smartphone als App auf den Startbildschirm legen — Android, iPhone und iPad. Es gibt nichts herunterzuladen und keinen App Store: Vesana ist eine PWA, also die normale Weboberfläche, die sich installieren lässt und Push-Benachrichtigungen empfangen kann.

Voraussetzung: HTTPS mit gültigem Zertifikat

Browser erlauben Installation und Push-Benachrichtigungen ausschließlich über eine gesicherte Verbindung. Läuft deine Instanz über http:// oder mit einem selbst signierten Zertifikat, funktioniert beides auf keinem Gerät — unabhängig von den Einstellungen in Vesana. Das ist eine Regel des Browsers, keine Einstellung, die sich in Vesana umgehen ließe.

Installieren

  1. Vesana im Browser öffnen (Chrome, Edge oder Firefox).
  2. Unter Einstellungen → Push (bzw. für Admins auf der Seite Downloads) auf „Jetzt installieren" tippen — der Knopf erscheint, sobald der Browser die Installation anbietet. Sonst im Browser-Menü (⋮) „App installieren" bzw. „Zum Startbildschirm hinzufügen" wählen.
  3. Vesana über das neue Symbol starten.
  1. Vesana in Safari öffnen. Chrome und Firefox können das auf iOS nicht — Apple stellt die nötige Funktion nur Safari bereit.
  2. Unten auf das Teilen-Symbol tippen (Quadrat mit Pfeil nach oben).
  3. „Zum Home-Bildschirm" wählen und bestätigen.
  4. Vesana über das neue Symbol starten.

Es gibt auf iOS bewusst keinen Installations-Knopf — Apple bietet keine Aufforderung an, die drei Handgriffe sind der einzige Weg.

In Chrome oder Edge erscheint in der Adressleiste ein Installations-Symbol. Vesana läuft danach in einem eigenen Fenster ohne Browser-Leiste.

Push-Benachrichtigungen aktivieren

Push wird pro Gerät aktiviert, nicht pro Konto: Wer auf dem Diensthandy Meldungen bekommen will, am Arbeitsplatzrechner aber nicht, stellt genau das ein.

  1. In Vesana über das Benutzer-Menü Einstellungen öffnen, Reiter Push.
  2. Unter „Push auf diesem Gerät" den Schalter auf „Angemeldet" stellen.
  3. Die Rückfrage des Browsers bestätigen.
  4. Mit „Testmeldung senden" prüfen, dass wirklich etwas ankommt — jede Testmeldung erscheint einzeln.

Am Handy: Hintergrund erlauben

Damit Meldungen auch bei gesperrtem Bildschirm sofort ankommen, muss das Gerät dem Browser bzw. der installierten App erlauben, im Hintergrund zu laufen (Akku-Optimierung). Sonst hält das Betriebssystem Push-Meldungen zurück, bis die App geöffnet wird — wo sich das einstellen lässt, hängt vom Gerät ab. Vesana selbst verschickt Pushes mit hoher Dringlichkeit, damit sie auch im Ruhezustand sofort zugestellt werden.

Auf iPhone und iPad zuerst installieren

Solange Vesana dort nur als Safari-Tab läuft, gibt es die Push-Funktion nicht — der Schalter sagt das dann auch. Erst nach „Zum Home-Bildschirm" steht sie bereit.

Welche Meldungen ankommen

Das entscheiden die Alarm-Regeln, nicht das Gerät. Damit überhaupt etwas gesendet wird, muss ein Benachrichtigungs-Kanal vom Typ „Push aufs Smartphone" existieren und in einer Regel verwendet werden. Am Kanal stellst du die Ziel-Benutzer ein (leer = alle Benutzer des Tenants); welche Statusse und ob Entwarnungen über den Kanal gehen, legt die jeweilige Alarm-Regel fest — pro Kanal und Eskalationsstufe. Siehe Benachrichtigungs-Kanäle.

Der Kanal sagt seine Grenze selbst: Das Betriebssystem kann Push-Meldungen verzögern oder unterdrücken (Akkusparen, Doze), ohne dass Vesana davon etwas sieht. Für Alarme, auf die Verlass sein muss, zusätzlich einen Kanal über Telegram oder E-Mail einrichten.

Was in einer Meldung steht

  • Eine gebündelte Meldung nennt die betroffenen Checks mit ihrer Meldung.
  • Jeder Alarm nennt seinen Problem-Beginn („Seit") — wichtig, weil das Betriebssystem die Zustellung verzögern kann.
  • Eine Entwarnung erscheint grün (✅) und trägt ihre Meldung; UNKNOWN erscheint grau.
  • Jede Meldung ist eine eigene Benachrichtigung — eine Entwarnung ersetzt den Alarm desselben Geräts nicht.
  • Ein Tipp öffnet den betroffenen Check in Vesana.

Für den Betreiber gibt es nichts einzurichten: Vesana erzeugt die nötigen Schlüssel (VAPID) beim ersten Gerät selbst. Kein Google-Konto, kein Firebase, keine Umgebungsvariable.

Eigene Geräte verwalten

Unter Einstellungen → Push → Deine angemeldeten Geräte stehen alle Geräte, die sich für dein Konto angemeldet haben, mit dem Zeitpunkt der letzten Zustellung. Jedes lässt sich stummschalten (bleibt angemeldet, bekommt nichts) oder endgültig abmelden. Meldet sich ein Gerät neu an, behält es Stummschaltung und Gerätenamen.

Was die App kann

Alles, was die Weboberfläche kann — es ist die Weboberfläche. Auf schmalen Bildschirmen werden aus Tabellen lesbare Karten, die Navigation klappt in ein Menü, Reiterleisten lassen sich seitlich schieben, Filter und Dialoge öffnen von unten. Fehlerübersicht, Geräte-Detail mit Verläufen, ACK, Downtimes und Sammel-Aktionen funktionieren unterwegs genauso wie am Rechner. Die Kopfzeile zeigt Menü, aktuelle Seite, Feedback senden und eine Lupe für die Schnellsuche; in der installierten App führt auf den Detail-Seiten von Hosts und Checks ein Pfeil zurück. Das Menü schließt auch mit einem Wisch nach links. In der installierten App lässt sich die Oberfläche nicht versehentlich vergrößern (kein Aufziehen, kein Doppeltipp-Zoom); im Browser bleibt Zoomen möglich, und Karten zoomen in beiden. Beim Feedback genügt ein Titel, die Beschreibung ist optional.

Neu laden: ganz oben auf einer Seite nach unten ziehen und loslassen, sobald der Kreis farbig wird. Das geht auch in der installierten App, die selbst keinen Neuladen-Knopf hat. Die App dreht sich mit dem Gerät ins Querformat (Android übernimmt das nach einem Update der App, das kann bis zu einem Tag dauern).

Was am Handy bewusst nur Ansicht ist

Was Maus, Ziehen oder Breite braucht, wird am Handy nicht halb angeboten, sondern angezeigt:

  • Karte — zoomen, schwenken, Geräte antippen; verschieben und verbinden am Rechner (Hinweis „Bearbeiten am Desktop").
  • Dashboards — ansehen, umschalten, teilen und verwalten (die Widgets stehen untereinander, die Lage zuerst); Bearbeiten und Widgets anordnen am Rechner (im ⋯-Menü „Bearbeiten (am Desktop)").
  • Scripts — lesen und scrollen; schreiben am Rechner („Am Handy nur lesen — bearbeiten am Desktop.").
  • Profile — Checks lassen sich am Handy nicht per Ziehen umsortieren; Bearbeiten über das ⋯-Menü geht.

Grenzen

Kein Offline-Betrieb Ohne Verbindung zeigt Vesana eine Hinweisseite. Messwerte werden nicht zwischengespeichert — ein Monitoring-Stand von vor zwei Stunden wäre irreführender als gar keiner.
Kein biometrisches Sperren Das Gerät schützt die App über die Bildschirmsperre; eine zweite Sperre in Vesana gibt es nicht.
iOS: nur als installierte App Wird Vesana vom Home-Bildschirm gelöscht, ist auch das Push-Abo weg. Nach erneuter Installation einmal neu aktivieren.
Bearbeiten komplexer Flächen Karte, Dashboard-Raster und Scripts lassen sich am Handy ansehen, aber nicht bearbeiten — siehe oben.
Zustellung hängt am Betriebssystem Akkusparen und Doze können Pushes zurückhalten — Hintergrund-Erlaubnis setzen (siehe oben) und für wichtige Alarme einen zweiten Kanal einrichten.

Fehlersuche

Der Schalter „Push auf diesem Gerät" fehlt oder ist gesperrt. Vesana nennt den Grund direkt am Schalter:

  • Nicht verfügbar ohne HTTPS — die Instanz ist nicht über eine gesicherte Verbindung erreichbar (siehe Kasten oben).
  • Erst zum Home-Bildschirm hinzufügen — iPhone/iPad ohne Installation.
  • Einmal abgelehnt — Vesana darf nicht erneut fragen — Benachrichtigungen wurden für diese Seite einmal abgelehnt; der Browser fragt dann nie wieder. Im Browser-Tab: Symbol links in der Adressleiste (Schloss bzw. Regler) → „Benachrichtigungen" auf „Fragen" oder „Zulassen" → Seite neu laden. In der installierten App (Android): Chrome öffnen → ⋮ → Einstellungen → Website-Einstellungen → Benachrichtigungen → die Adresse unter „Blockiert" → „Zulassen"; zusätzlich Android-Einstellungen → Apps → Vesana → Benachrichtigungen prüfen.
  • Browser kann das nicht — der Browser unterstützt keine Push-Benachrichtigungen.

Die Testmeldung kommt an, echte Alarme nicht. Dann liegt es meist nicht am Gerät, sondern an den Regeln: Gibt es einen Kanal „Push aufs Smartphone"? Ist er in einer Alarm-Regel eingetragen? Ist der aufgetretene Status für diesen Kanal in der Regel ausgewählt (bzw. „Entwarnung" für Entwarnungen)? Bist du als Ziel-Benutzer eingetragen? Kommen Meldungen erst beim Öffnen der App, fehlt die Hintergrund-Erlaubnis (siehe oben).

Ein Gerät bekommt nichts mehr. Abos verfallen, wenn die App deinstalliert oder der Browser bereinigt wurde. Vesana räumt solche Abos beim nächsten Versand selbst ab; einfach auf dem Gerät erneut aktivieren. Wann ein Gerät zuletzt etwas erhalten hat, steht unter Einstellungen → Push bei deinen Geräten; Admins mit dem Recht, Kanäle anzulegen, sehen unter Benachrichtigungs-Kanäle die Geräteliste aller Benutzer (Spalte „Zuletzt genutzt"). Wurden die Schlüssel eines Geräts still erneuert, steht das im Global Log (Kategorie Mail / Benachrichtigung).

Verwandt