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Konfiguration exportieren

Unter Admin → System → Konfig-Export lädt ein Super-Admin die Konfiguration der Instanz als ZIP-Datei herunter. Gedacht ist das für einen Umzug zu einem anderen Monitoring-Werkzeug: die Datei enthält, was man dort neu aufbauen müsste, aber keine Messdaten.

Für einen Umzug von Vesana zu Vesana (neuer Server, neue Instanz) ist Backup & Restore der richtige Weg. Den Export kann Vesana nicht wieder einlesen.

Auswahl

  • Tenants: leer lassen für alle Tenants, sonst nur die gewählten. Hosts, Checks, Regeln und Konten anderer Tenants kommen dann nicht mit.
  • Zugangsdaten mitexportieren: ohne Haken steht an jeder Stelle eines vorhandenen Geheimnisses <omitted>. Mit Haken stehen sie entschlüsselt im Klartext in der Datei.

Unter der Auswahl zeigt die Seite, wie viele Objekte jeder Art mitkommen. Der Download verlangt eine Identitätsbestätigung und steht danach im Audit-Log (config_export).

Inhalt der ZIP-Datei

Datei Inhalt
vesana-export.json die ganze Konfiguration (Format vesana-config-export, Version 1)
hosts.csv ein Host je Zeile: Tenant, Name, IP, DNS-Name, Ordner, Standort, Tags, Profil, Ausführung, Collector
checks.csv ein Check je Zeile mit den wirksamen Werten: Typ, Ausführung, Intervall, Schwellwerte, Richtung, Ziel, Script
scripts/ die Rümpfe der benutzten Monitoring-Scripts als Dateien (.sh, .ps1, .py)
README.txt kurze Beschreibung der Dateien

Die CSV-Dateien sind UTF-8 mit Komma als Trenner. Beginnt ein Wert mit =, +, - oder @, steht davor ein ', damit eine Tabellenkalkulation ihn nicht als Formel ausführt.

Was vesana-export.json enthält

  • Tenants, Ordner (mit Pfad), Standorte, Collectors (ohne Schlüssel)
  • Hosts mit Zugangsdaten-Feldern (SNMP, SSH, API), Profilen und ihren Checks
  • Checks mit den wirksamen Werten: Profilwert und Abweichung am Gerät sind zusammengerechnet
  • die Profile, die die Hosts benutzen, mit ihren Checks
  • Monitoring-Scripts mit Beschreibung, Interpreter und einstellbaren Werten
  • Benachrichtigungskanäle, Alarmregeln mit Eskalationsstufen
  • Abhängigkeiten, geplante und wiederkehrende Downtimes
  • Zugangsdaten-Sets
  • Benutzer (ohne Passwort und zweiten Faktor) mit ihren Rollen je Tenant, Rollen mit Berechtigungen, Teams mit Mitgliedern

Jedes Objekt trägt seine id. Verweise wie host_id, tenant_id oder channel_ids an einer Alarmregel zeigen auf IDs in derselben Datei. Wo es hilft, steht der Name daneben (tenant, folder, profile, script).

Was nicht enthalten ist

  • Messwerte, Verlauf, Logs, Audit-Log, aktueller Status
  • Agent-Tokens, API-Keys und Collector-Schlüssel: außerhalb von Vesana nutzlos
  • Dashboards, Karten und Status-Seiten
  • interne Telemetrie-Checks der Agents