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Host-Detail-Seite

Nach dem Anlegen (oder per Klick aus der Hosts-Übersicht) landest du auf der Host-Detail-Seite. Sie ist in Tabs organisiert; welche Tabs sichtbar sind, hängt vom Host ab.

Tabs

Tab Wann sichtbar
Überblick immer (Default)
Telemetrie nur bei Agent-Hosts
Docker Linux-Agent-Hosts, auf denen Docker erkannt wurde — nach einem Klick auf „Docker erkannt"
Gerät nur wenn ein Check eine Geräte-Visualisierung speist (Switch-Portkarte, USV-Panel, NAS-Diskbay, Firewall)
Logs nur bei Agent-Hosts
Verlauf immer — Ansichten Check-Verlauf, Änderungen und (mit Anomalie-Erkennung) Analyse

Rufst du per Link einen Tab auf, der für diesen Host nicht verfügbar ist, landest du still auf Überblick — keine Fehlermeldung.

Überblick

Header-Card + Health-Strip + StatusPillsBar + optional ein Telemetrie- oder Geräte-Snapshot, darunter die Checks-Tabelle (das Herzstück der Seite). Ist eine Monitoring-Quelle offline, erscheint ein Hinweis: „{{source}} offline seit … — {{count}} Checks erhalten keine Daten."

Telemetrie

Ein dichtes Metrik-Raster: jede Kennzahl als Zelle mit Live-Sparkline und Spitzenwert, CPU- und RAM-Kurven beim Öffnen sofort aus der Check-Historie gefüllt. Liefert der Agent Hardware-Daten, kommen Zellen für die echte CPU-Auslastung (plus iowait/steal), Datenträger (SMART-Gesundheit, Temperatur, Wear, Lese-/Schreibraten pro Platte), Temperaturen (alle Sensoren mit Warn-Ampel) und den Live-Durchsatz der Netzwerk-Interfaces dazu — nur auf Hosts, die diese Daten wirklich liefern. Jede Zelle erklärt sich hinter dem ?-Symbol. Darunter die Tiefenanalyse-Bereiche (Hardware/Inventar/Netzwerk/Sicherheit/Lebenszyklus).

Docker

Jeder Container mit Status, Health, CPU, RAM, Netzwerk, Restarts, Ports und Uptime; Projekt-Filter oben. Grundlage ist der Check Container (Docker) mit Pflicht- und Ausnahme-Listen (Platzhalter erlaubt) — er meldet unhealthy Container, Crashloops und beendete Auto-Restart-Container und trägt Schwellwerte auf die Anzahl der Probleme. Der Graph „Pro Container" zeigt den CPU-Verlauf je Container.

Gerät

Eine Geräte-Visualisierung — Switch-Portkarte, USV-Panel, NAS-Diskbay oder Firewall. Gespeist wird sie von jedem Check, der einen Geräte-Schnappschuss liefert (SNMP oder Agent-Script), und zeigt immer den letzten Lauf.

Logs

Gesammelte Agent-Logs.

Verlauf

  • Check-Verlauf — jeder gespeicherte Wert und Statuswechsel dieses Geräts: dieselbe Konsole wie das Global Log, nur auf den Host eingeschränkt. Eigene Reiter und Filter gelten für jedes Gerät. Wer das Gerät sehen darf, sieht auch seine Vergangenheit — die Rolle Viewer braucht dafür keine Diagnose-Log-Berechtigung.
  • Änderungen — der Änderungsverlauf des Hosts und seiner Checks (Schwellwerte, Intervalle, angelegt/gelöscht).
  • Analyse — Anomalie-Sektion, falls die Anomalie-Erkennung aktiv ist.

Ein Back-Link führt „Zurück zu Hosts". Die Card zeigt:

  • Profil-Icon, gefärbt nach dem schlimmsten aktuellen Status
  • Überschrift = Anzeigename (oder Hostname, falls keiner gesetzt)
  • Zeile 2: Hostname, IP als mono-Chip, Profil/Typ, Tag-Chips
  • Abhängigkeits-Chip — „hängt an: {{name}}" bzw. „{{count}} Abhängigkeiten", mit Aktionen „Abhängigkeiten verwalten …" und „Auf Karte zeigen"
  • Wartungs-Chip (violett) — „Wartung bis {{until}}" bzw. „Downtime"
  • Beschreibung, eine Notiz-Leiste
  • Quell-Chips — welche Monitoring-Quellen aktiv sind (Agent/Collector/Active-Checker), mit Uptime-Popover pro Quelle

Rechts oben: „Auf Karte zeigen" und „Host verwalten" (öffnet das Verwalten-Panel — General-Tab u. a. für Name, Beschreibung, Tags, Standort). Bei wenig Platz schrumpfen beide auf ihre Symbole, statt in eine eigene Zeile zu rutschen.

Kompaktmodus

Der Umschalter rechts im Kopf klappt ihn auf eine Zeile ein: Name, Health, Status-Pillen (weiterhin als Filter benutzbar), Telemetrie und alle Aktionen als kleine Symbole — damit die Checks höher rücken. Beschreibung, Tags und Erklärtexte stehen weiterhin im aufgeklappten Kopf, einen Klick entfernt.

Die Wahl wird pro Benutzer auf dem Server gespeichert und gilt für alle Geräte und alle Browser. Je nach verfügbarer Breite wählt der eingeklappte Kopf eine von drei Anordnungen (eine Zeile · Titel oben und Zustand darunter · gestapelt); am Handy stehen die Symbolknöpfe in einer eigenen Zeile unter dem Namen.

Es gibt keinen eigenen Site-Chip im Header — der Standort wird über „Host verwalten" gesetzt (siehe Standorte).

Health-Score

Der Health-Badge zeigt einen farbigen Punkt, das Wort „Health" und den Score als „{score} /100" (grün ab 90, amber ab 70, sonst rot).

Formel:

Score = (OK-Checks + WARNING-Checks × 0,5) / max(1, offene Checks) × 100

Gezählt werden nur offene (nicht unterdrückte) aktive Checks — Downtime und Accepted verlassen den Nenner, „In Arbeit" zählt weiterhin als offenes Problem. Solange ein Host irgendein Problem hat, deckelt der Score bei maximal 99 — ein einzelnes WARNING rundet also nie auf 100.

Tooltip: „Score über offene Checks: OK zählt voll, WARNING halb. Downtime & Accepted sind ausgenommen; „In Arbeit" zählt weiter als offenes Problem."

Subtext: „{{ok}}/{{active}} Checks OK", bei Problemen zusätzlich „{{count}} brauchen Aufmerksamkeit", und falls Checks ausgeschlossen wurden immer „ohne Downtime & Accepted ({{count}})". Frisch angelegte Checks („Wartet auf Daten") drücken den Score nicht — sie bilden einen eigenen blauen Pending-Bereich; Checks im Info-Modus zählen nie als Problem und haben eine eigene Pille (teal), Klick filtert die Tabelle darauf.

StatusPillsBar

Zwei Gruppen, durch einen Divider getrennt:

  • Status-Gruppe (jeder aktive Check zählt genau einmal): Critical, Warning, No Data, Pending, Unknown, OK, Info (teal — Checks im Info-Modus, egal welcher echte Status)
  • Behandlungs-Gruppe: ACK (marked as error) („In Arbeit"), ACK (marked as no error) (Accepted), Downtime (violett)

Der Status-Tooltip einer Zeile sagt bei Flapping, ob wirklich eine Meldung rausgeht (mit Kanälen) oder warum nicht — Downtime, ACK, Info-Modus, keine passende Regel, Status-Filter oder kein aktiver Kanal.

Jede Pille ist ein Filter-Toggle für die Checks-Tabelle darunter. Pillen mit Zähler 0 werden nicht angezeigt.

Checks-Tabelle

Spalten (in der Breite anpassbar, außer Checkbox/Status/Check/Aktion):

Spalte Hinweis
Checkbox für Bulk-Aktionen
Status Farbpunkt
Check Name + „Typ · Modus-Badge" (Active-Checker/Collector/Agent)
Meldung flexibler Absorber — nimmt Restbreite
Wert inkl. Sparkline
Letzte Änderung relativ (z. B. „vor 3 Min")
Letzte Prüfung absolut, standardmäßig ausgeblendet
Aktion pro Zeile

Checks mit Reachability-Hint zeigen ein Radar-Icon; Checks im Info-Modus ein teal-farbenes „Info"-Badge (Info-Modus-Checks alarmieren nie, laufen aber weiter sichtbar mit — siehe die Alerting-Konzepte).

PENDING

Ein frisch angelegter Check ohne erstes Ergebnis zeigt Status PENDING — dargestellt als blauer Indikator mit dem Kurzlabel „WARTET". Konzeptuell: „Wartet auf Daten", kein Fehlerzustand.

Der Status hält, bis Agent oder Collector wirklich gemessen haben (ab v1.9.442). Vorher versuchte der Server, einen frisch angelegten Agent- oder Collector-Check selbst auszuführen, und schrieb das Nicht-Ergebnis als UNKNOWN — der blaue Status war nach Sekunden weg. Der Check wird trotzdem sofort an seinen Ausführungsort übergeben; das erste Ergebnis kommt mit dessen nächstem Abruf, nicht erst nach dem Intervall.

Inaktive Checks

Deaktivierte Checks sind standardmäßig ausgeblendet. Eine Pille „{{count}} deaktiviert" blendet sie ein.

Bulk-Aktionen auf Checks

Über die Checkboxen-Spalte lassen sich mehrere Checks gleichzeitig behandeln:

  • ACK (n)
  • Downtime (n)
  • Bearbeiten (n)
  • „Jetzt prüfen" — nur für Checks mit check_mode='active'
  • Deaktivieren / Aktivieren
  • Löschen — verschiebt in den Papierkorb („…werden in den Papierkorb verschoben und können von dort wiederhergestellt werden.")

Select-All wählt nur, was du siehst

Ist die Tabelle gefiltert, wählt „alle auswählen" ausschließlich die sichtbaren Zeilen aus — eine Bulk-Aktion trifft nie einen durch den Filter verborgenen Check.

Check-Detail-Panel

Ein Klick auf eine Zeile öffnet das Detail-Panel rechts (URL-Parameter, damit teilbar/verlinkbar). Schließen mit Esc oder X, Navigation mit ↑/↓. Die Datenliste dahinter ist ungefiltert — das Panel bleibt offen, auch wenn der Check zwischenzeitlich wieder OK wird (Recovery).

„Bearbeiten" im Panel öffnet den Konfigurations-Reiter. Panel und „Host verwalten" schließen sich gegenseitig aus — beide docken auf derselben rechten Seite.

Das Panel zeigt neben Meldung und Graph die reichen Ergebnis-Details, die ein Check liefert (Tabellen, Listen, Kennwerte — z. B. Top-Prozesse beim Load-Check, VM-Liste bei Hyper-V, Backup-Jobs), bei Info-Checks per Klick den echten Status, die Schwellwert-Begründung („71 % ≥ 50 % ⇒ WARNING · Warnung ab 50 % — aus dem Profil") direkt beim Gemessenen, das Zustell-Journal („Letzte Zustellungen") und bei Mehr-Wert-Checks einen Graph mit klickbarer Legende (Laufwerke, Load 1/5/15, Serien aus Scripts).

Vollbild: Der Klick auf „Vollbild" öffnet den Check im selben Tab (Strg-/Cmd- oder Mittelklick in einem neuen) — drei Reiter Analyse (Graph mit Zeitraum-Auswahl 1 h bis 1 Jahr plus eigener Zeitraum), Status (vollständige Meldung und Details) und Konfiguration (alle Einstellungen in voller Breite, daneben was der Check-Typ prüft und wie sein Status entsteht). Status, Wert und Meldung stehen über den Reitern; der Reiter steht in der URL und lässt sich teilen.

Geräte-Scan (früher: separater SNMP-Sensor-Picker-Button)

Für jeden Host mit Netzwerk-Ziel (außer reinen Agent-Hosts) steht in der Checks-Toolbar ein Sekundär-Button „Geräte-Scan" (Tooltip: „Probiert bekannte Vendor-Checks gegen das Gerät und schlägt verfügbare vor (optional: Tiefer SNMP-Walk)").

Der Button öffnet ein Modal mit einem aufklappbaren Bereich „Tiefer suchen (Walk)" — der mountet den eigentlichen SNMP-Sensor-Picker (siehe SNMP-Sensor-Picker) direkt im Modal. Fehlt eine SNMP-Community, fragt das Modal zuerst danach.

Den früheren separaten Button „SNMP-Sensoren auswählen" gibt es nicht mehr — der Walk ist jetzt Teil des Geräte-Scans.

Tags

  • Manuelle Tags: durchgezogener Chip-Rand.
  • Policy-Tags: gestrichelter Chip-Rand, Tooltip „Per Policy zugewiesen — wird beim Policy-Sync gepflegt", nicht anklickbar.

Effektiv sichtbar/gefiltert wird immer die Vereinigung aus manuellen und Policy-Tags.

Editieren geht über „Host verwalten" → General-Tab, Label „Tags (z. B. production, backup — werden in Policies gematcht)". Ein Eingabefeld (Platzhalter „Tag eingeben + Enter…") nimmt neue Tags an; darunter erscheinen Vorschlags-Chips („Vorschläge:") aus dem tenant-weiten Tag-Vokabular (bis zu 12 Vorschläge, Klick übernimmt) — das verhindert Tippfehler-Varianten desselben Tags.

Auf der Hosts-Übersicht filtert ein Multiselect-Dropdown „{tag} ({count})" case-insensitiv gegen manuelle + Policy-Tags; die Option erscheint nur, wenn im Tenant überhaupt Tags existieren.

Standorte

Ein Host kann einem Standort (Site) zugeordnet werden — sowohl beim Anlegen („Mehr Details" im Formular) als auch später (Host verwalten → General-Tab, unterhalb von Name/Beschreibung).

Das Feld heißt in der UI „Standort": ein durchsuchbares, löschbares Dropdown über alle Standorte des Tenants (leere Option „Kein Standort") plus ein „+" zum Inline-Anlegen eines neuen Standorts (Name + optionale Ortssuche für Lat/Lon).

Getrennt davon gibt es einen freien Geo-Override: „Eigener Standort-Override (optional)" — für den Fall, dass ein Gerät geografisch vom zugeordneten Standort abweicht.

Backend-seitig ist der Standort die alleinige Geo-Wahrheit: Wird eine Koordinate gebraucht (z. B. für physische Karten), gilt eine eigene Host-Koordinate vor der Standort-Koordinate, sonst die Standort-Koordinate.

Löschen & Papierkorb

Ein Host-Löschen im UI ist immer ein Soft-Delete: Der Host verschwindet (kaskadierend inklusive seiner Checks) in den Papierkorb. Alle Bestätigungs-Dialoge formulieren das auch so („…in den Papierkorb") statt „endgültig löschen".

Wiederherstellen geht über die Seite Papierkorb (scope-abhängig: eigener/Tenant-/System-Papierkorb). Sie hat Tabs pro Objekttyp — u. a. „Host" — plus „Alle", Services, Dashboards, Karten, Alert-Regeln, Benachrichtigungen, Collectors, Scripts. Pro Zeile stellt „Wiederherstellen" das Objekt zurück.

Ein Hintergrund-Job räumt Papierkorb-Einträge auf, die älter als 30 Tage sind, automatisch endgültig weg.

Anschluss