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Physische Karte

Die physische Karte zeigt, wo ein Gerät steht — auf einem Grundriss, Schrankplan oder Foto. Anders als die logische Karte zeichnet sie keine Abhängigkeiten: Alles hier ist reine Platzierung. Verbindungen, die du hier ziehst, werden zu visuellen Pfeilen, nie zu echten Abhängigkeiten mit Alarm-Wirkung.

Eine physische Karte hängt an genau einem Standort — dadurch findest du sie über den Standort-Pin auf der Weltkarte wieder. Die Verknüpfung setzt du beim Anlegen oder nachträglich über die Toolbar.

Hintergrundbild(er)

Ein Bild hinzufügen lädt PNG, JPG oder WebP hoch (kein SVG, Größenlimit 10 MB). Vesana re-kodiert das Bild serverseitig und richtet die Ausrichtung anhand der EXIF-Daten aus. Du kannst mehrere Bilder auf einer Karte platzieren — jedes als eigener, frei verschieb- und größenveränderbarer Knoten (Ziehpunkte an den Ecken).

  • Bilder liegen immer unter allen anderen Knoten. Egal wie du klickst oder auswählst — Host-Kacheln und andere Elemente bleiben immer sichtbar und anklickbar oben.
  • Mehrere Bilder übereinander lassen sich per Rechtsklick „Vor/Hinter andere Bilder" anordnen.
  • Bild sperren (Rechtsklick) fixiert Position und Größe — der Grundriss wandert dann nicht mehr versehentlich mit, wenn du Hosts daneben platzierst. Ein gesperrtes Bild lässt sich auch nicht aus Versehen mit Entf löschen.
  • Ein entferntes Bild wird erst beim Speichern wirklich von der Karte gelöscht — brichst du danach ab (Verwerfen), bleibt die Datei erhalten.
  • Ältere Karten mit dem früheren Einzel-Hintergrundbild funktionieren weiter; über die Toolbar lässt sich auch dieser Legacy-Hintergrund entfernen.

Positionen auf physischen Karten werden relativ zum Bild gespeichert (normiert 0–1) — ein Bildwechsel verschiebt platzierte Elemente daher nicht.

Host-Kacheln

Hosts erscheinen als Kacheln in fester Form. Auf der physischen Karte sind sie größenveränderbar (Ziehpunkte am Rand) — die Größenänderung skaliert die ganze Kachel proportional, der Inhalt bleibt lesbar. Auf der logischen Karte ist die Größe fix.

Pfeile statt Abhängigkeiten

Jeder gezogene Verbindungszug auf der physischen Karte — auch zwischen zwei Hosts — erzeugt einen Pfeil (durchgezogene Linie mit Spitze), keine Abhängigkeit. So kannst du z. B. eine Netzwerkverkabelung oder einen Signalweg zeichnen, ohne versehentlich Inhibitions-Logik auszulösen.

  • Eine flach gezogene Box ergibt einen geraden Pfeil, eine schräge Box eine Diagonale.
  • Rechtsklick auf einen Pfeil: „Pfeilspitze ans andere Ende" (Richtung umkehren) oder „Diagonale spiegeln".
  • Über die Toolbar legst du auch freie Pfeile an, die an keinem Knoten hängen — frei platzier-, skalier- und löschbar als ein einziges Objekt.
  • Pfeile und Deko-Kanten sind per Klick direkt beschriftbar oder per Rechtsklick löschbar.

Da all das reine Deko-Kanten sind (siehe Karten & Standorte), lösen sie nie einen Alarm, eine Unterdrückung oder ein Status-Rollup aus. Willst du eine echte Abhängigkeit mit Alarm-Wirkung zeichnen, gehört das auf die logische Karte — der Versuch, auf der physischen Karte zwei echte Objekte (z. B. zwei Hosts) als Abhängigkeit zu verknüpfen, wird abgelehnt mit dem Hinweis, dass das auf die logische Karte gehört.

Was hier bewusst fehlt

  • Keine Abhängigkeiten-Kanten — nur die logische Karte kennt Inhibition.
  • Kein Aggregat-Knoten und kein Abhängigkeiten-Panel — beides logische Konstrukte.

Das vermeidet „zwei Wahrheiten": Abhängigkeiten leben ausschließlich auf der logischen Karte.

Versionen & Papierkorb

Wie bei der logischen Karte erzeugt jede Positions- oder Struktur-Änderung beim Speichern eine Version; gelöschte Karten landen 30 Tage im Papierkorb (inklusive der hochgeladenen Bilddateien).

Anschluss