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Lizenz-Tiers

Vesana hat drei Lizenz-Stufen. Alle laufen auf der gleichen Codebase mit dem gleichen Funktionsumfang — der Unterschied liegt ausschließlich in der Anzahl erlaubter Hosts bzw. Mandanten (Tenants) und im Preis. Es gibt keine Funktion, die nur höheren Tiers vorbehalten ist.

Tiers

Tier Hosts Mandanten (Tenants) Typischer Einsatz
Community bis 25 1 Ein einzelnes Unternehmen, eine Umgebung
Professional unbegrenzt bis 5 Ein Unternehmen mit mehreren Standorten/Umgebungen, oder ein kleiner MSP
MSP unbegrenzt unbegrenzt Managed Service Provider mit vielen Kundenumgebungen

Alles andere — Agent, Collector, Aktiver Collector, Auto-Discovery, SNMP-Sensor-Picker, MIB-Snippets, Custom Dashboards, Public Status-Pages, Mobile App + Push, AI-Chat/-Analyse, Wiki, SLA-/PDF-Reports, Anomaly Detection, Policies, Custom Roles + granulares RBAC, Audit-Log, Soft-Delete + Papierkorb, Backup-Sidecar, Multi-API-Replicas, NSCA-Empfänger — ist in jedem Tier vollständig enthalten.

Was gegen die Grenzen zählt: jedes angelegte Gerät und jeder angelegte Mandant — auch Kopien („Host kopieren", „Mandant kopieren") und Wiederherstellungen aus dem Papierkorb. Was im Papierkorb liegt, zählt dagegen nicht: wer löscht, hat sofort wieder Platz. Reicht das Budget nicht, nennt die Meldung die freien Plätze.

Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Mandanten, nicht nach Feature-Freischaltung. Aktuelle Preise und individuelle Angebote (z. B. für sehr viele Hosts bei einem einzelnen Mandanten): hello@vesana.org.

Stand der Tabelle

Stand last_verified dieser Seite. Aktuelle Werte und Preisanfragen: hello@vesana.org oder vesana.org/home#pricing.

Aktivierung

Online (Standard)

  1. Lizenzschlüssel im Format OVS-XXXX-XXXX-XXXX aus dem Lizenzportal kopieren
  2. Admin → Lizenz → Schlüssel hinterlegen
  3. Speichern

Der API-Server verifiziert beim Start gegen license.vesana.org. Bei erfolgreicher Verifikation cached er das Ergebnis und prüft alle 24 h erneut. Cache-TTL läuft auch bei vorübergehendem Portal-Ausfall — der Server bleibt produktiv.

Offline-Lizenz (MSP)

Für air-gapped Umgebungen gibt es offline-signierte Lizenzdateien:

  1. Lizenzportal: Lizenzen → Offline-Lizenz erstellen mit Kunden-UUID
  2. Generierte Datei <kunde>-license.json herunterladen
  3. Admin → Lizenz → Offline-Lizenz hochladen

Offline-Lizenzen haben eine Laufzeit (typisch 1 Jahr) und müssen vor Ablauf erneuert werden. Der Server warnt 30 Tage vor Ablauf via Banner.

Community ohne Lizenzschlüssel

Ohne hinterlegten Schlüssel läuft Vesana im Community-Modus: bis 25 Hosts, 1 Mandant, alle Features. Das ist kein Demo-Modus — Community ist ein vollwertiger, dauerhaft nutzbarer Tier für kleine Umgebungen.

Tester-Mode

Für Bekannte und Beta-Tester gibt es einen Bypass:

echo "VESANA_TESTER_MODE=true" >> /opt/vesana/.env
docker compose -f /opt/vesana/docker-compose.prod.yml up -d

Mit aktivem Tester-Mode:

  • Alle Limits sind aufgehoben, ohne Lizenzschlüssel
  • Setup-Wizard überspringt den Lizenz-Step
  • Instanz registriert sich beim Lizenzportal als Tester
  • Lukas/das Vendor-Team kann pro Instanz Updates blockieren

Vor Übergabe an einen echten Kunden Tester-Mode entfernen

Wer den Env-Bypass kennt, umgeht die Host-/Mandanten-Limits. Bei einer kommerziellen Übergabe VESANA_TESTER_MODE aus der .env entfernen, Lizenz hinterlegen, Stack neu starten.

Details: Self-Hosting → Tester-Mode.

Verlängerung & Wechsel

Bei Tier-Wechsel (z. B. mehr Mandanten nötig) wird der neue Lizenzschlüssel im Lizenzportal generiert und in Vesana ersetzt. Es ist keine Migration nötig — alle Daten bleiben bestehen, nur die Limits ändern sich. Preisänderung anfragen unter hello@vesana.org.

Bei Downgrade auf ein kleineres Tier: Hosts/Mandanten über dem neuen Limit bleiben angelegt, neue können aber nicht mehr hinzugefügt werden, bis das Limit unterschritten ist.

Instanz-Puls

Jede Instanz meldet einmal täglich einen kleinen Datensatz an license.vesana.org und erfährt dabei, ob ihre Updates freigegeben sind.

Was gemeldet wird — ausschließlich Zahlen, feste Begriffe und Zeitstempel:

Gruppe Inhalt
Instanz Kennung, Hostname, Version, Server-Adresse, Installationsdatum, Migrationsstand
Plattform Kernel und Architektur, Zeitzone, Oberflächensprache
Lizenz Edition
Umfang Anzahl Hosts (nach Modus), Checks (nach Modus), Agents/Collectors online und gesamt, Mandanten und Konten
Aktivität Zeitpunkt der jüngsten Anmeldung, Anzahl Konten mit Anmeldung in sieben Tagen

Was nie gemeldet wird: Geräte- und Mandantennamen, Check-Konfigurationen, Messwerte, Log-Texte und Benutzerkonten (weder Anmeldename noch Anzeigename). Der Datensatz läuft vor dem Versand durch eine feste Liste erlaubter Felder — was dort nicht steht, wird verworfen. Für Diagnosedaten gibt es stattdessen das Support-Bundle, das du bewusst selbst schickst.

Abschalten: VESANA_PULSE=off in der .env neben der Compose-Datei, dann docker compose up -d. Der Update-Check bleibt davon unberührt.

Bis v1.9.437 war das Abschalten wirkungslos

Die Compose-Dateien reichten VESANA_PULSE nicht an den Container durch — die Einstellung stand in der .env, kam dort aber nie an. Wer sie gesetzt hat, prüft nach dem Update einmal, dass die Meldung wirklich aus ist.

Was die Lizenz nicht macht

  • Sie verbietet keinen Code-Zugriff — wer das Repo cloned, sieht alles. Schutz erfolgt über die Lizenzprüfung beim API-Start, nicht über Verschleierung.
  • Sie phone-homed keine Monitoring-Daten — was der Instanz-Puls meldet, steht unten vollständig; Mess-, Geräte- und Mandantendaten sind nicht dabei.
  • Sie gilt pro Instanz, nicht pro Server — eine Lizenz kann nur auf einer Instanz aktiv sein.
  • Sie schaltet keine Features frei oder ab — Community, Professional und MSP unterscheiden sich ausschließlich in Host-/Mandanten-Limits.

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