Zum Inhalt

Setup-Wizard

Nach dem ersten Start des Stacks läuft im Browser der First-Run-Wizard. Er öffnet sich automatisch beim Aufruf der Server-URL.

https://deine-domain.tld

(oder die IP, falls keine Domain konfiguriert ist — Vesana startet immer über HTTPS, auch ohne eigenes Zertifikat, siehe Self-Hosting → SSL/TLS)

Schritte

1 — Sprache

Deutsch oder Englisch. Lässt sich später pro Benutzer in den Präferenzen ändern.

2 — Design

Farbschema (Dark/Light) und eines von mehreren mitgelieferten Themes wählen. Die Wahl wird der Standard der Instanz — jeder neue Benutzer startet damit. Bei der ersten Anmeldung darf sich jeder Benutzer einmalig ein eigenes Design aussuchen oder den Standard behalten; später jederzeit in den eigenen Einstellungen änderbar.

3 — Server-URL

Die URL, unter der Vesana erreichbar ist (die BASE_URL-Umgebungsvariable aus deiner Installation). Der Wizard zeigt an, was tatsächlich als BASE_URL konfiguriert ist, und ob deine Eingabe damit übereinstimmt — so fällt ein Tippfehler oder eine vergessene .env-Anpassung sofort auf, bevor du weitermachst. Diese Prüfung setzt die URL nicht neu, sie meldet nur ab, was der Server tatsächlich sieht.

4 — Administrator

Benutzername und Passwort des ersten Super-Admins (mindestens 8 Zeichen, eine Stärke-Anzeige hilft). Der Benutzername ist ein freier Name — admin reicht, eine E-Mail-Adresse ist nicht nötig. Dieser Account kann später nicht gelöscht werden, ohne dass ein anderer Super-Admin existiert.

5 — Lizenz (optional)

Lizenzschlüssel eingeben, oder überspringen für Community-Modus. Lizenzen lassen sich später jederzeit unter Admin → Wartung → Lizenz nachtragen.

6 — Tenant

Erster Mandant (Organisation). Bei MSP-Nutzung: pro Kunde ein Tenant. Bei Einzelnutzung reicht ein einziger Tenant.

Weitere Tenants später: Admin → Zugriff → Tenants → Neu.

7 — Größe (Sizing)

Vier Profile zur Auswahl — Klein / Mittel / Groß / Sehr groß (XL), grob nach erwarteter Service-Anzahl gestaffelt. Details zu den konkreten Werten je Profil: Ressourcen → Leistung.

Die Auswahl wird gespeichert und beim Abschluss des Wizards bestmöglich sofort angewendet (Container-Neustart mit den passenden Werten). Ist der zuständige Hintergrunddienst dafür gerade nicht erreichbar, bleibt die Auswahl als Empfehlung gespeichert — du wendest sie dann manuell unter Admin → Wartung → Ressourcen → Leistung an.

8 — SMTP (optional)

Für E-Mail-Benachrichtigungen (Alerts, Reports):

Feld Beispiel
Host smtp.example.com
Port 587 (STARTTLS) oder 465 (SMTPS)
Benutzer noreply@example.com
Passwort App-Passwort, kein Personenpasswort
Absender Vesana <noreply@example.com>
TLS/STARTTLS an/aus

Wenn SMTP übersprungen wird, bleiben Alert-E-Mails aus. 2FA (Authenticator-App und Sicherheitsschlüssel, siehe 2FA) und Push-Benachrichtigungen funktionieren unabhängig davon.

9 — Zusammenfassung

Alle Eingaben werden zusammengefasst, dann „Vesana starten". Vesana wartet, bis die Dienste nach der Größenwahl wieder oben sind und der Aktive Collector läuft, und meldet dich dann selbst an — du landest direkt im Dashboard. Dort fragt Vesana genau einmal, ob es das Netz automatisch einrichten soll (Netz-Scan + Aufgabenliste) oder ob du manuell startest.

Was NICHT mehr im Wizard abgefragt wird

Ein früherer Wizard-Schritt ist aus dem First-Run-Ablauf entfernt, weil er einen sicheren Default hat und in aller Regel unverändert bleibt:

  • Admin-Zugriffsmodus (offen / IP-Allowlist / eigener Container) — startet immer mit dem offenen Default, einstellbar unter Admin-Zugriff & Split-Container

Ein separater „Localhost-Monitoring"-Schritt, der früher optional ein paar Checks auf den Stack selbst anlegte, ist ebenfalls nicht mehr Teil des Wizards.

Setup übersprungen — nachholen

Wenn der Wizard versehentlich abgebrochen wurde, kannst du ihn unter https://deine-domain.tld/setup erneut aufrufen, solange noch kein Admin angelegt wurde.

Sobald ein Admin existiert, redirected /setup automatisch zum Login.

Tester-Mode

Tester-Mode

Bei aktivem Tester-Mode überspringt der Wizard den Lizenz-Schritt automatisch. Alle Features sind freigeschaltet, der Server registriert sich beim Lizenzportal als Tester-Instanz.

Details: Self-Hosting → Tester-Mode.

Anschluss