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Distribution-Modi

Unter Admin → System → Distribution legst du fest, woher Agents und Collectors auf den Kunden-VMs ihre Binaries (und Updates) beziehen. Es gibt drei Modi.

integrated (Standard)

Der Vesana-Server selbst liefert die Binaries aus — unter https://<dein-server>/agent/install.sh, /collector/install.sh usw. Der Installer und das Auto-Update holen alles direkt vom Server.

  • Distribution-URL: nicht nötig — es ist die eigene Server-URL.
  • „Distribution-Server testen": prüft, ob die Binaries lokal im Server vorliegen (also ausgeliefert werden). Es wird nicht vesana.org getestet — das ist die Hersteller-Website, keine Distribution-Quelle.
  • Passt für die allermeisten Self-Hosted-Installationen.

external

Der Vesana-Server ist nur intern erreichbar (z.B. nur über VPN), aber die Kunden-VMs sollen sich trotzdem installieren/aktualisieren können. Binaries kommen dann von einem separaten, erreichbaren Distribution-Server.

  • Distribution-URL: Pflicht — die öffentlich erreichbare URL des Distribution-Servers (Layout /{dist}/vX.Y.Z/…).
  • „Distribution-Server testen": prüft diese URL per HTTP.

offline_only

Kein erreichbarer Server. Binaries werden als tar.gz/zip-Bundle verteilt (USB, Fileshare) und lokal entpackt. Auto-Updates sind aus; Updates erfolgen über ein neues Bundle.

  • Bundle erzeugen: beim Agent/Collector-Anlegen den Tab Offline-Bundle.
  • „Distribution-Server testen": entfällt (es gibt keinen Server zu testen).

Self-signed-Zertifikat?

Hat dein Server (noch) kein öffentliches Zertifikat, aktiviere beim Anlegen von Agent/Collector die Option „Server hat ein selbst-signiertes Zertifikat" — dann überspringt der Installer die TLS-Prüfung. Für öffentlich erreichbare Server besser ein echtes Zertifikat (z.B. Let's Encrypt) einrichten.