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Voraussetzungen

Empfohlenes Setup

Ein frisches Debian 13 in einer eigenen VM nur für Vesana. Das ist eine reine Empfehlung: Vesana läuft genauso auf Ubuntu oder RHEL und auch neben anderen Diensten auf demselben Server — eine eigene, frische VM macht Updates, Backups und die Fehlersuche nur einfacher, weil nichts anderes an Docker, Ports 80/443 oder dem RAM hängt.

Hardware

Was Minimum Empfohlen Mit AI (Ollama lokal)
Betriebssystem Linux (Debian 12+, Ubuntu 22.04+, RHEL 9+) Debian 13 Debian 13
Architektur amd64 amd64 amd64 + NVIDIA-GPU optional
RAM 1 GB 2 GB; 4 GB ab ~50 Hosts + 4–48 GB je nach Modell
CPU 1 Core 2 Cores ab ~50 Hosts 4+ Cores
Disk 10 GB 50 GB SSD (für Log-Retention) + 20 GB für Modelle

Faustregel

Kleine Umgebungen (ein paar Dutzend Hosts) laufen gut mit 1 GB RAM. Pro 100 zusätzliche Hosts kommen grob +500 MB dazu, plus irgendwann ein zusätzlicher CPU-Core. Logs und lange Retention-Zeiten erhöhen vor allem den Disk-Bedarf.

Unter 1 GB RAM

1 GB ist das Minimum. Darunter beginnt der Server zu swappen — Vesana läuft dann zwar oft noch, aber sichtbar langsamer und mit gelegentlichen Timeouts unter Last.

Die vier Sizing-Profile im Setup-Wizard (Klein/Mittel/Groß/XL) helfen dir bei der Wahl der passenden Worker-/Datenbank-Konfiguration, sobald die Instanz läuft: siehe Ressourcen → Leistung.

Software

  • Docker Engine ≥ 24.0
  • Docker Compose ≥ 2.20 (V2, eingebaut)
  • openssl und curl (vom Setup-Script automatisch nachinstalliert, wo apt, dnf/yum, zypper oder apk vorhanden ist — sonst vorher von Hand)

Prüfen:

docker --version
docker compose version

Falls Docker fehlt — das Setup-Script installiert es automatisch über get.docker.com. Manuell:

curl -fsSL https://get.docker.com | sh
sudo systemctl enable --now docker

Netzwerk

Eingehend zum Vesana-Server

Port Wofür Quelle
80 (TCP) HTTP → leitet auf 443 um; nur nötig für die Zertifikats-Prüfung „HTTP über Port 80“ (Admin → System → Zertifikat), sonst optional Internet (für HTTP-01) / LAN
443 (TCP) Frontend, API, Receiver, Agent-Config Agents, Collectors, Browser, Mobile
8443 (TCP) Agent-Gateway — nur Maschinen-Endpunkte nur wenn eingeschaltet; Agents, Collectors
8444 (TCP) eigener Admin-Port des Split-Containers nur im Port-Modus des Split-Assistenten

80 und 443 lassen sich verlegen, wenn ein anderer Dienst sie belegt — der Installer fragt danach (siehe Installation).

Ausgehend vom Vesana-Server

Ziel Wofür Pflicht
Docker-Registry (ghcr.io) Image-Pull bei Installation und Update Pflicht
license.vesana.org Update-Check, Compose-Datei bei Updates, Lizenz, Instanz-Puls, Feedback, Support-Bundle Empfohlen
ACME-CA (z. B. Let's Encrypt) und API deines DNS-Anbieters Zertifikat aus Vesana (TLS / Zertifikat) Optional
fcm.googleapis.com, updates.push.services.mozilla.com, *.push.apple.com Push-Meldungen an Geräte zustellen (der Push-Dienst des jeweiligen Browsers) Optional (nur wenn Push genutzt wird)
api.anthropic.com AI-Provider Anthropic Optional
SMTP-Server E-Mail-Benachrichtigungen Optional
NTP-Pool Zeitsync (Lizenz-Validierung braucht korrekte Uhr) Pflicht

DNS

Eine Domain mit DNS-Eintrag auf den Server ist empfohlen, schon damit Agents/Collectors und Browser eine stabile Adresse haben. Beim ersten Start erzeugt der Server ein selbstsigniertes Zertifikat, damit sofort über HTTPS gearbeitet werden kann. Der Browser zeigt dafür eine Warnung; die Install-Befehle für Agents und Collectors tragen den Fingerabdruck dieses Zertifikats mit und brauchen keine abgeschaltete Prüfung. Ein öffentlich vertrauenswürdiges Zertifikat (Let's Encrypt, eigene ACME-CA oder hochgeladen) richtest du danach unter Admin → System → Zertifikat ein: siehe Self-Hosting → SSL/TLS.

Was Vesana NICHT braucht

  • Kein Inbound-Port auf den überwachten Maschinen — der Datenstrom ist outbound HTTPS 443 vom Agent/Collector zum Server.
  • Kein VPN zwischen Server und Kundennetz — der Collector läuft im Kundennetz und phone-homed selbst.
  • Keine externe Datenbank — Postgres + Redis laufen im Compose-Stack.
  • Keine Monitoring-Daten nach außen — Messwerte, Geräte- und Mandantennamen, Check-Konfigurationen und Logs verlassen die Instanz nie. Nach außen gehen von selbst nur der Update-Check und der tägliche Instanz-Puls gegen license.vesana.org (abschaltbar), dazu was du ausdrücklich sendest (Support-Bundle, Feedback).

Anschluss

Wenn die Voraussetzungen passen, weiter mit der Installation.